Bist Du im Einklang mit Dir selbst?

Für viele Menschen ist es schwierig geworden, den richtigen Weg im Leben oder die eigene Bestimmung zu finden und wichtige Entscheidungen zu treffen. Mit all den Herausforderungen, mit denen wir heute konfrontiert sind, und mit allen Möglichkeiten, die sich uns bieten, wird es immer komplizierter den eigenen Weg des Lebens zu bestimmen und zu gehen.


Authentisch leben, einen Weg zu wählen, der uns glücklich macht, hängt von vielen Faktoren ab, von unseren Fähigkeiten, unseren Partnern, unseren Werten, unseren Wünschen und Überzeugungen. „Deine Leidenschaft, das, wofür Du brennst zum Job zu machen, dann brauchst Du keinen Tag mehr im Leben zu arbeiten.“ Sagte einmal Steve Jobs. Einfacher gesagt als getan. Steve Jobs ist hier ein gutes Beispiel, denn er lebte seine Bestimmung, aber mit katastrophalen Folgen für seine Gesundheit, für das Glück in seinem Leben und mit seiner Familie.

Denn, immer wieder kommen wir von unserem Weg ab. Der Weg hängt vor allem von unseren Entscheidungen ab, oder von Personen mit ihren Erwartungen oder von schicksalshaften Ereignissen, wo wir gar nicht anders hätten entscheiden können.

Unser Weg macht immer Umwege, selten ist er gerade, oft kommt etwas dazwischen, wir sind in Einbahnstraßen eingebogen und dann brauchen wir wieder Wegweiser, um auf unseren individuellen Weg zurückzufinden.


5 Tipps, wie Du wieder in Einklang mit dir selbst kommst.

1. Wer hat Dir eigentlich Deine Ziele diktiert? Du Dir selbst oder Deine Eltern, Deine Partner, Deine Lehrer oder sonstige Menschen. Natürlich müssen wir alle Geld verdienen, damit wir unsere Miete zahlen, unsere Familie ernähren oder wir uns den Urlaub erlauben können. Aber, was fühlst Du in Dir drin? Muss es die Karriere sein, mit dem 6 stelligen Gehalt, oder würdest Du auch mit einem guten 5 stelligen Gehalt zufrieden sein? Was willst Du im Leben überhaupt erreichen? Was sind die Must-Haves und was Deine geheimen Wünsche? Fühlst Du Dich zwischen den Zwängen aufgerieben und suchst nach Freiheit, das zu tun, was Dir wirklich Spaß macht und Befriedigung bringt? Das sind Fragen, die nur Du Dir selbst stellen und beantworten kannst. Aber sie sind immer wichtig im Leben. Und man muss sie sich immer wieder stellen. Macht das, was ich mache, mich eigentlich glücklich?


2. Ziele, Pläne, Entscheidungen

Wir müssen täglich Entscheidungen treffen. Generell machen wir das automatisch. Und oft sind diese Entscheidungen falsch. Es gibt kleine Entscheidungen in der Alltagsroutine und es gibt die gr0ßen Entscheidungen, wie Heirat, Jobwahl oder Gründung einer Familie, Hauskauf, usw.


Nicht selten kommt es vor, dass wir uns nach der Entscheidung häufig hin- und hergerissen fühlen und uns fragen, ob wir uns richtig entschieden haben. Ist der neue Job, obwohl besser bezahlt, wirklich so stimmig für mich? Ist die Frau, die ich geheiratet habe, die Richtige? Ist das nächste Kind nicht eins zu viel? Das kann ein Signal dafür sein, dass der Weg, auf dem wir uns befinden, nicht so ganz zu uns passt. Zwar gibt es immer mal Phasen oder Tage, an denen wir an dem, was wir tun, zweifeln. Habe ich überhaupt Lust, heute Abend essen zu gehen? Möchte ich wirklich den Rest meines Lebens mit diesem Menschen verbringen? Ist der neue Job nicht zu belastend? Solche Gedanken sind normal und legitim – sofern sie uns nicht ständig oder immer wieder beschäftigen. Wenn wir nämlich im Einklang mit uns sind, wenn wir in Balance sind, gesunde Beziehungen führen und Ziele verfolgen, die unseren persönlichen Werten entsprechenden, dann verschwinden solche Zweifel mit der Zeit, weil wir das, was wir tun, genießen und spüren, dass es richtig ist.


3. Für das, wofür Du kämpfst es zu bekommen, musst Du einmal sehr viel kämpfen, um es zu behalten. Fühlt sich Dein Leben wie ein Kampf an?

Es ist völlig okay, auch mal unsinnige Entscheidungen zu treffen, Dinge auszuprobieren und einfach wieder sein zu lassen, wenn wir merken, dass sie nichts für uns sind. Der Gourmet-Kochkurs ist doch nichts für mich, weil ich keine Zeit habe. Der Sportverein ist zu anstrengend, der neue Job zu belastend. Besonders heute in der VUCA-Welt haben wir dauernd das Gefühl, gegen etwas und uns selbst zu kämpfen. Um dran zu bleiben, das wir uns vorgenommen haben, ist es womöglich nicht das Richtige und es wäre besser, loszulassen und einen anderen Weg einzuschlagen. So schwingen manche Menschen ihr Fähnchen nach dem Wind, steigen immer wieder aus Vorhaben aus und kommen nie an ihrem Ziel an weil die Hartnäckigkeit und Durchhaltekraft fehlt. Allzu lange darf es aber kein Kampf bleiben, es sollten auch keine ganze Schlachten geschlagen werden, wie wir es oft in der Politik oder Wirtschaft erleben. Der Energieaufwand muss sich in Grenzen halten, sonst droht nicht nur Frust und Abneigung, sondern auch Stress, Erschöpfung und Krankheit.


4. Steh zu Dir!

Wir alle kennen Menschen, die begeistert sind von dem, was sie machen. Oft sind es Künstler oder Ärzte, Menschen in der Forschung oder Menschen in der Gemeinnützigkeit. Sie wissen, ihr Job macht Sinn, bringt Freude und das überträgt sich auch in das Privatleben.

Sie reden gerne und mit Begeisterung davon. Es fühlt sich gut an, es zu teilen, vielleicht empfinden sie sogar etwas Stolz, in jedem Fall genießen sie es, darüber zu reden. Sprechen wir dagegen eher ungerne mit anderen über unser Leben und unsere Vorhaben und reden es instinktiv klein, kann das ein Zeichen dafür sein, dass wir selbst nicht wirklich überzeugt davon sind, dass wir etwas Sinnvolles tun, oder uns nicht besonders erfolgreich dabei fühlen. Und wahrscheinlich ist es dann nicht das Richtige für uns.



5. Du fühlst Dich unter Druck gesetzt? Bleib gelassen!

Wir alle sind darauf angewiesen, in der Gesellschaft gut dazustehen, eine gute Position einzunehmen, ein guter Bürger zu sein. Wenn wir aber etwas tun, bloß um akzeptiert zu werden, stimmt etwas nicht mit unseren persönlichen Zielen und Vorstellungen. Das führt in vielen Fällen zu großem Burnout, wie es z.B. bei Schauspielern oder Musikern gut zu beobachten ist. Die Erwartungen, die heute an die Menschen gestellt werden und in den Sozialen Medien gerne gezeigt und eingefordert werden, setzen viele so unter Druck, dass sie zusammenbrechen. Ein gefährlicher Trend, besonders bei Jugendlichen, die noch keine große psychische Stabilität erreicht haben. Unsere Persönlichkeit, unsere Weiterentwicklung, unser Wachstum, das wir wahrnehmen und fühlen, ist wichtiger als die Meinung anderer Personen.

Wie man sich die richtigen Lebensfragen stellt und sich auf große Entscheidungen vorbereitet, das lernst Du in unserem Kompakt-Workshop. Der nächste virtuelle Workshop ist am 20. Und 21. August. Informationen findest Du hier!

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